2N OS Version 2.48.1 für 2N-Intercoms enthält die folgenden Änderungen
Vorsichtsmaßnahmen während des Updates auf FW-Version 2.48.x
- Alle 2N OS-Geräte (außer denen auf der ursprünglichen Plattform: IP Vario, IP Force, IP Safety, IP Solo, IP/LTE Verso, IP Base, IP Uni, IP Audio Kit, IP Video Kit, Access Unit, SIP Speaker) können nach dem Update nicht mehr auf eine Version unter 2.47.0 zurückgesetzt werden.
- Geräte akzeptieren keine Zertifikate mehr, die mit 1024-Bit-RSA-Schlüsseln signiert sind. Alle derartigen Zertifikate werden beim Update vom Gerät entfernt und müssen durch mindestens 2048-Bit-RSA- oder ECC-Schlüssel ersetzt werden. Dienste mit schwächeren Zertifikaten funktionieren nicht mehr, und es erscheint ein Warnhinweis neben dem Zertifikatsauswahlparameter in der Webkonfiguration.
- Im EAP-TLS-Modus unterstützt 802.1x keine RADIUS-Zertifikate mehr, die `id-kp-clientAuth` Extended Key Usage enthalten. Werden solche Zertifikate verwendet, werden sie nach dem Update abgelehnt und das Gerät kann sich nicht authentifizieren und keine Verbindung zum Netzwerk herstellen.
Neue Funktionen und Verbesserungen
- IP Style schaltet nun bei Inaktivität die Display-Hintergrundbeleuchtung ab, um die Energieeffizienz zu verbessern. Diese Einstellung kann unter Hardware > Hintergrundbeleuchtung > Hintergrundbeleuchtung im Energiesparmodus angepasst werden.
- Geräte können nun Certificate Signing Requests (CSR) direkt über das Webinterface unter System > Zertifikate > CSR erzeugen.
- Alle SIP-Konten unterstützen jetzt zusätzliche Backup-Proxy- und Registrar-Server.
- Zu den Barrierefreiheitsfunktionen von IP Style gehören jetzt der Blind Assistance Mode und die Unterstützung für Schnellwahltasten-Module. Diese können unter Anruf > Wählen konfiguriert werden.
- Die Bluetooth-Taste auf IP Style wurde vergrößert und zentriert in der Navigationsleiste platziert, die nun ein einheitliches Design für Standard- und benutzerdefinierte GUI-Oberflächen hat.
- Beim Ändern des Passworts für das Webinterface muss nun das aktuelle Passwort eingegeben werden. Dadurch ändert ein Konfigurations-Backup das Passwort nicht mehr. Auto Provisioning kann das Passwort nur ändern, wenn es noch auf dem Standardwert steht.
- Eine Firewall wurde zu den ARTPEC-basierten Geräten hinzugefügt: IP Style, IP Verso 2.0, IP One, Access Unit QR und IP Force 2.0.
Wesentliche Korrekturen
- Verbesserte Zertifikatsverwaltung.
- Die Besuchernachricht auf IP Style wird jetzt nur angezeigt, wenn während eines Anrufs der Zugang gewährt wird.
- Gelegentliche Kamera-Vorschauausfälle nach einem Neustart wurden behoben.
- Verhindert, dass manche Zertifikate nach einem Software-Factory-Reset (ohne Netzwerkeinstellungen) auf Werkseinstellungen zurückgesetzt werden und so eine mögliche Netzwerktrennung verursachen.
- Erhöhte Stabilität von IP Style beim Streamen und Anzeigen mehrerer Video-Feeds.
- SIP-Abmeldung funktioniert jetzt auch mit nicht RFC-konformen User Agent-Servern.
- Einige unnötige Syslog-Nachrichten wurden entfernt.
- Verbesserte Stabilität der benutzerdefinierten GUI auf IP Style.
- Verbessertes Format der exportierten Verzeichnis-CSV-Dateien.
- `/api/camera/snapshot` wendet nun korrekt den Parameter `quality` an, wenn unterstützt.
- SIP-Authentifizierungspasswörter können nun bis zu 255 Zeichen lang sein.
- Der Automatisierungsblock `UserAuthorized` funktioniert jetzt korrekt auch bei fehlgeschlagener Autorisierung.
- DNS-Anfragen können nun bis zu 255 Zeichen lang sein.
- Geräte können nun in Ateas VMS integriert werden.
- RADIUS-Zertifikate werden jetzt in EAP-TLS/MSCHAPv2-Szenarien korrekt validiert.
- Kommas im Betrefffeld des Blocks `SendEmail` führen nicht mehr zu abgeschnittenen Betreffzeilen.
- Behoben: Abstürze des Geräts aufgrund fehlender Origin-Felder in SDP-Angeboten.
- SRTP-Medien werden nun bei verzögerter SDP-Aushandlung korrekt im ACK angeboten.
- Bei einer erneuten Aushandlung von SRTP während eines RE-INVITE wird der neu ausgehandelte Schlüssel nun korrekt auf ausgehende Streams angewendet.
- Erhöhte Stabilität des Codecs G.729.
- Verbesserte SMTP-Zuverlässigkeit.
- Verbesserte Handhabung umfangreicher Benutzerverzeichnisoperationen.
- Weitere wichtige Fehlerbehebungen.