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Lesen Sie, was die NIS2 beinhaltet, was sie für Sie bedeutet und was 2N unternimmt, um die Einhaltung der Vorschriften zu gewährleisten.
Cyberbedrohungen und die europäische Antwort
Die zunehmende Digitalisierung bringt nicht nur Fortschritt. Sie bringt auch ein zunehmendes Risiko mit sich: Cyberangriffe. Um dem zu begegnen, hat die Europäische Union 2016 die NIS-Richtlinie (Netz- und Informationssicherheit) eingeführt. Ziel war es, die Cybersicherheit in strategisch wichtigen Sektoren zu stärken: insbesondere in den Bereichen Energie, Verkehr, Banken, Finanzmärkte, Gesundheitswesen, Wasser und digitale Infrastruktur.
Seitdem haben sich jedoch grundlegende Veränderungen in der Gesellschaft ergeben, insbesondere nach der COVID. Die massenhafte Einführung von Videokonferenz-Tools (wie MS Teams, Zoom oder Google Meet) in Verbindung mit der gestiegenen Nachfrage nach E-Commerce und Lieferdiensten haben den Übergang zur digitalen Welt intensiviert. Tatsächlich schätzt McKinsey, dass die Pandemie die Digitalisierung um 3 bis 4 Jahre beschleunigt hat. Diese Entwicklungen brachten neue Herausforderungen für die Cybersicherheit mit sich - und so musste die EU ihre Richtlinie aktualisieren.
NIS2: Strengere Regeln für eine sicherere Welt
Im November 2022 verabschiedete die EU die neue NIS2-Richtlinie. Diese Richtlinie erweitert den Geltungsbereich der ursprünglichen Rechtsvorschriften erheblich und verschärft die Sicherheitsmaßnahmen. Zusätzlich zu den sieben ursprünglichen Sektoren deckt NIS2 nun auch neue Bereiche wie das verarbeitende Gewerbe, Post-/Kurierdienste, Wissenschaft, Forschung und Bildung ab.
NIS2 verpflichtet Unternehmen und Organisationen in all diesen Sektoren, Cyberrisiken zu erkennen und zu bewältigen, Informationssysteme zu sichern und Mitarbeiter regelmäßig zu schulen. Eine der neuen Verordnungen sieht sogar die Verpflichtung vor, schwerwiegende Sicherheitsvorfälle innerhalb von 24 Stunden nach ihrer Entdeckung zu melden, wobei ein detaillierter Bericht innerhalb von 72 Stunden und ein Abschlussbericht innerhalb von 30 Tagen zu erstellen ist.
In der Richtlinie werden Organisationen in zwei Kategorien eingeteilt - „wesentliche“ und „kritische“ Einrichtungen, wobei für jede Kategorie spezifische Verpflichtungen gelten. Die Strafen für die Nichteinhaltung der Vorschriften können sehr streng sein. Wesentliche Einrichtungen müssen mit Geldbußen von bis zu 10 Millionen Euro oder 2 % des weltweiten Jahresumsatzes rechnen, je nachdem, welcher Betrag höher ist. Gegen bedeutende Unternehmen können Geldbußen von bis zu 7 Mio. € oder 1,4 % des Umsatzes verhängt werden.
Wie bereitet sich 2N auf die NIS2 vor?
2N muss die NIS2 einhalten: Es gilt als Verpflichteter (mehr als 250 Beschäftigte und ein Jahresumsatz von mehr als 10 Mio. EUR) und fällt unter mehrere regulierte Sektoren wie „Herstellung von elektronischen Geräten und Ausrüstungen“, „Bereitstellung öffentlich zugänglicher elektronischer Kommunikationsdienste“ und auch „Anbieter von Cloud-Computing-Diensten“.Das Unternehmen beschäftigt sich seit langem mit dem Thema Cybersicherheit und verfügt über die Zertifizierung nach ISO 27001, die es regelmäßig bei Überwachungs- und Rezertifizierungsaudits aufrechterhält. Dieses Jahr hat 2N auch die Sicherheitszertifizierung IEC 62443-4-1 erhalten, die für seine Aufzugsprodukte gilt.
Aber was kommt als nächstes? 2N muss die strengen NIS2-Vorschriften einhalten und die bestehenden Sicherheitsmaßnahmen gründlich und regelmäßig überprüfen. Daher führt das Unternehmen eine Lückenanalyse durch, um festzustellen, welche NIS2-Verpflichtungen es bereits erfüllt (durch die ISO 27001-Zertifizierung) und was noch umgesetzt werden muss. Da die Cybersicherheit eine der obersten Prioritäten von 2N ist, geht das Unternehmen davon aus, dass die Erfüllung der verbleibenden Anforderungen reibungslos und innerhalb der gesetzlich vorgeschriebenen Frist erfolgen wird. Wenn Sie sich für 2N entscheiden, können Sie sicher sein, dass Sie keine Nichteinhaltung der EU-Richtlinien riskieren.
Wissen, Vertrauen und Transparenz: Schlüsselwerte
2N stützt sich seit langem auf das umfangreiche Wissen und die Erfahrung seiner Muttergesellschaft AXIS im Bereich der Cybersicherheit. Die Experten beider Unternehmen stehen in täglichem Kontakt und tauschen bewährte Verfahren und Ideen für eine sichere Entwicklung aus.Eines der wichtigsten Tools, das 2N übernommen hat, ist das Axis Security Development Model (ASDM), das 13 Prozesse und Sicherheitspraktiken beschreibt, die sich auf die Implementierung (und anschließende Überprüfung) von Sicherheitsmaßnahmen in jeder Entwicklungsphase konzentrieren. Dieser Ansatz minimiert das Risiko von Sicherheitsvorfällen und stärkt das Vertrauen und die Zufriedenheit der Kunden.
Vertrauen und Transparenz zwischen dem Unternehmen und seinen Kunden sind zentrale Werte für 2N. Das Unternehmen veröffentlicht alle sicherheitsrelevanten Materialien und Informationen auf seiner Website - das gewährleistet nicht nur die Sicherheit seiner Produkte und Dienstleistungen, sondern stärkt auch Ihr Vertrauen in deren Zuverlässigkeit.