Datum: 06. Mai 2026
Autor: Lukáš Psota
Kategorie:

Von Hunderten Klicks zu nur wenigen: 2N Access Commander 3.6

Das Management von Zutrittskontrollsystemen ist jetzt deutlich schneller und flexibler. Mit der Einführung von 2N Access Commander 3.6 präsentieren wir leistungsstarke neue Funktionen, die den Arbeitsalltag erheblich erleichtern und Administratoren gleichzeitig umfassendere Einblicke und mehr Kontrolle über ihre Installationen ermöglichen.

Notebook mit der Weboberfläche von 2N Access Commander und geöffnetem Zugriffsprotokoll mit Bildaufzeichnung

Effizientes Arbeiten mit Gerätevorlagen

Eines der herausragenden Features der Version 3.6 sind die Gerätevorlagen – ein echter Gamechanger für alle, die mehrere Geräte konfigurieren.

Anstatt immer wieder die gleichen Schritte auszuführen, können Sie jetzt:

  • Die Konfiguration eines beliebigen 2N OS–basierten Geräts speichern
  • Bearbeiten und einzeln oder gesammelt auf andere Geräte anwenden
  • Vorlagen aus einem verbundenen Gerät, einer importierten Konfigurationsdatei oder einem Backup erstellen
  • Gezielt einzelne Konfigurationselemente auswählen, um nur die gewünschten Bereiche anzupassen
  • Änderungen sicher ausrollen – mit automatischen Backups zur einfachen Wiederherstellung
Was früher Hunderte von Klicks erforderte, lässt sich nun in wenigen Sekunden erledigen. Aufgaben wie das Aktualisieren von Einstellungen auf dutzenden oder sogar hunderten Geräten reduzieren sich auf wenige Handgriffe. Das Ergebnis: Weniger Fehler, erhebliche Zeitersparnis und ein deutlich reibungsloserer Einrichtungsprozess.

Volle Transparenz mit einheitlichen Anrufprotokollen

2N Access Commander 3.6 bietet Ihnen erstmals eine zentralisierte Übersicht über sämtliche Anrufaktivitäten im gesamten System. Sie können nun:

  • Eingehende und ausgehende Anrufe von Türsprechstellen und Aufzugsnotrufgeräten überwachen
  • Türöffnungen direkt in den Anrufprotokollen nachverfolgen
  • Protokolle filtern und für Berichte oder Audits exportieren
  • Optional Bilder von Türsprechstellen bei Anrufbeginn erfassen (werden zur Unterstützung der DSGVO-Konformität bis zu 1 Jahr gespeichert)
Dieses einheitliche Konzept bietet eine echte „Single Pane of Glass“-Übersicht, die Kommunikations- und Zutrittsereignisse an einem Ort bündelt. Zudem unterstützt es die Einhaltung der Norm EN 81-28 durch die Protokollierung von Aufzugsnot- und Testrufen.

Smarter delegieren mit dem Company Admin

Die Verwaltung von Umgebungen mit mehreren Unternehmen wird durch die neue Rolle „Company Admin“ deutlich vereinfacht.

Mit dieser brandneuen Rolle können bestimmte Benutzer:

  • Unternehmensspezifische Einstellungen wie Arbeitszeiten, Feiertage und Besuchsregelungen verwalten
  • E-Mail-Vorlagen anpassen und Benutzer per LDAP synchronisieren
  • Systemprotokolle einsehen und Gerätezugriffe verwalten
Diese Aufgaben waren bislang ausschließlich Systemadministratoren vorbehalten. Nun können sie gezielt delegiert werden – das verschafft Unternehmen mehr Eigenständigkeit, ohne Kompromisse bei Datenschutz und Kontrolle einzugehen.

Weitere Verbesserungen, die den Unterschied machen

Version 3.6 bietet zudem eine Reihe praxisnaher Optimierungen, die den Alltagsbetrieb deutlich erleichtern:

  • Schnelleres und sichereres WaveKey-Pairing
    Nutzer können ihre My2N-App über einen im 2N Access Commander angezeigten QR-Code oder über einen per E-Mail verschickten Link oder QR-Code koppeln (unterstützt auf Geräten mit 2N OS 2.50/3.0 oder neuer).
  • Gemeinsam genutzte MIFARE DESFire-Karten
    Eine exklusive Formatierung der MIFARE DESFire-Karten für unsere Lesegeräte ist nicht mehr nötig. Ab sofort unterstützen wir verschlüsselte DESFire-Karten auch mit Anwendungen von Drittanbietern. So kann eine einzige Karte für verschiedene Zwecke genutzt werden, beispielsweise für die Zutrittskontrolle und standortinterne Services.
  • Verbesserte Netzwerkerkennung
    Dank mDNS-Unterstützung lässt sich der 2N Access Commander jetzt ganz einfach über das lokale Netzwerk mit dem 2N IP Utility auffinden und über den Browser unter https://accesscommander.local aufrufen – ganz ohne Angabe einer IP-Adresse.