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Die Welt der Hardware für Zutrittskontrolle und Sicherheit entwickelt sich ständig weiter, ebenso wie die Normen, die ihre Haltbarkeit und Widerstandsfähigkeit regeln. Eine wichtige Änderung trat im Juni 2022 in Kraft und betrifft die Art und Weise, wie Hersteller ihre neu entwickelten/zertifizierten Produkte auf Eindringungsschutz- (IP) und Aufprallschutzbewertungen (IK) prüfen. Dieses Update erfordert strengere Anforderungen, um sicherzustellen, dass die Geräte die Normen für hohe Qualität und Zuverlässigkeit unter realen Bedingungen erfüllen.
Was hat sich verändert?
Vor Juni 2022 prüften die Hersteller die Geräte getrennt auf IP- und IK-Bewertungen. Eine Einheit könnte einer IK-Prüfung unterzogen werden, bei der ihre Widerstandsfähigkeit gegen Aufprall bewertet wird, während eine andere Einheit auf IP-Schutz geprüft wird, bei der ihre Widerstandsfähigkeit gegen Staub und Wasser bewertet wird. Die neue Norm schreibt jedoch vor, dass beide Prüfungen nacheinander an einem einzigen Gerät durchgeführt werden. Das bedeutet, dass ein Produkt zunächst einer Aufprallprüfung (IK) unterzogen werden muss, bevor es einer Eindringungsprüfung (IP) unterzogen werden kann.
Bei 2N verfolgen wir einen noch strengeren Ansatz, um sicherzustellen, dass neue Produkte noch zuverlässiger und widerstandsfähiger sind:
- Wir beginnen mit der IP-Prüfung – das Gerät wird vollständig in Wasser getaucht – um sicherzustellen, dass es wasserdicht ist.
- Anschließend führen wir die IK-Prüfung durch, bei der wir reale Aufprälle simulieren, indem wir ein entsprechend schweres Metallobjekt auf das Gerät fallen lassen.
- Schließlich wiederholen wir die IP-Prüfung, um sicherzustellen, dass das Produkt auch nach der Aufprallprüfung seine Wasserwiderstandsfähigkeit behält.
Was dies für das Produktdesign bedeutet
Dieser Wechsel in der Prüfmethodik stellt die Produktentwicklung vor neue Herausforderungen. Bei dem früheren Prüfungsverfahren konnten die Ingenieure unabhängig voneinander getrennte Designs für Aufprall- und Wasserwiderstandsfähigkeit entwickeln. Jetzt müssen sie einen ganzheitlicheren Ansatz wählen und sicherstellen, dass ein einziges Design beide Prüfungen ohne Fehler übersteht.
Dies führt zu komplexeren Designüberlegungen, wie:
- Verstärkung von Gehäusen unter Beibehaltung der Wasserwiderstandsfähigkeit der Dichtungen.
- Verwendung von Materialien, die Aufprälle absorbieren, ohne den Eindringungsschutz zu beeinträchtigen.
- Entwicklung neuer struktureller Verstärkungen, die eine Verformung nach einem Aufprall verhindern.
Brauchen ältere Produkte eine erneute Prüfung?
Produkte, die vor Juni 2022 eingeführt wurden, brauchen nicht erneut nach dieser neuen Methodik geprüft zu werden. Aufgrund der geänderten Prüfnormen können diese älteren Produkte jedoch höhere IP- und IK-Bewertungen aufweisen, als sie nach dem neuen, strengeren Prüfungsansatz erreicht hätten.
Die Änderung der IP- und IK-Bewertungen bei neuen Produkten bedeutet nicht, dass sie weniger haltbar sind; sie spiegelt vielmehr die erheblich höheren Anforderungen des kombinierten Prüfungsprozesses wider.
Was dies für Kunden bedeutet
Diese Änderung stellt sicher, dass neue Produkte für Kunden und Endbenutzer noch zuverlässiger und widerstandsfähiger sind. Geräte, die nach der neuen Norm entwickelt und geprüft wurden, bieten einen erhöhten Schutz gegen Umwelt- und physikalische Belastungen und bieten eine langfristige Haltbarkeit und Leistung. Das bedeutet auch, dass die Kunden nicht nur die Haltbarkeit von zwei verschiedenen Produkten vergleichen können, sondern jetzt auch prüfen sollten, welchen Prüfungsprozess die Produkte durchlaufen haben.
Bei 2N halten wir uns an die höchsten Industrienormen und engagieren uns gleichzeitig für die kontinuierliche Verbesserung unserer Produkte. Dieser neue Prüfungsansatz steht im Einklang mit unserer Mission, erstklassige Qualität und Zutrittslösungen anzubieten, die den realen Herausforderungen standhalten.